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Musiklizenzierung wird zur Markentugend, nicht nur zur rechtlichen Pflicht

Eine neue Studie mit 1.250 Verbrauchern zeigt: Eine Lizenz zu haben ist heute ein Vertrauenssignal, das Kunden belohnen, und ihr Fehlen eines, das sie bestrafen. Die Lehre daraus gilt in ganz Europa.

Eine neue Studie mit 1.250 Verbrauchern, in Auftrag gegeben von der Lizenzstelle OneMusic gemeinsam mit Inside Retail, kommt zu dem Ergebnis: Eine Lizenz zu haben ist heute ein Vertrauenssignal, das Kunden belohnen, und ihr Fehlen eines, das sie bestrafen. Die Studie wurde in Australien und Neuseeland durchgeführt, doch das Verhalten, das sie beschreibt, hat mit Verbrauchern zu tun, nicht mit Geografie.

Die meisten Verbraucher wissen nicht, dass es Gesetz ist

In der Studie war 56 % der Verbraucher nicht bewusst, dass das Abspielen von Musik in einem gewerblichen Umfeld eine Lizenz erfordert. In Europa ist das nicht anders. In den meisten europäischen Ländern braucht ein Betrieb für das Abspielen von Musik eine Erlaubnis. Sie wird in der Regel über nationale Verwertungsgesellschaften wie die SACEM in Frankreich, die GEMA in Deutschland oder die SIAE in Italien eingeholt, oft mit einer gesonderten Gebühr für die Rechte an der Aufnahme, es sei denn, die Musik wird direkt von ihrem Rechteinhaber lizenziert.

Diese Wissenslücke hat eine Grauzone geschaffen, in der manche Betreiber darauf setzen, nicht erwischt zu werden. Die Studie hält diese Rechnung für zunehmend kurzsichtig: Mit dem Bewusstsein wächst auch die Erwartung, dass Betriebe ethisch und gesetzeskonform handeln. Die europäischen Verwertungsgesellschaften gehören weltweit zu denen, die ihre Rechte am aktivsten durchsetzen.

Wer lizenziert ist, tut in den Augen der Kunden das Richtige

Als den Befragten ein Aufkleber „Licensed to Play“ im Schaufenster eines Betriebs gezeigt wurde, fiel die Reaktion deutlich positiv aus. Er steht für einen glaubwürdigen Betreiber, der die Wertschöpfungskette respektiert und seine Lieferanten ordentlich bezahlt, ob Kaffeeröster oder Songwriter.

KennzahlAustralienNeuseeland
Sehen einen lizenzierten Betrieb positiv, weil er zeigt, dass das Unternehmen „das Richtige tut“27 %30 %
Würden einen nicht rechtskonformen Betrieb negativ beurteilen und ihr Geld möglicherweise woanders ausgeben11 %12 %

Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass ein Kunde in Lissabon oder Warschau das anders gewichtet als einer in Melbourne.

Die Gen Z hört den Unterschied

„Lizenzfreie“ Playlists sind Sparen am falschen Ende, wenn Ihr Publikum eher jung ist. In der Studie konnten 75 % der Verbraucher der Gen Z echte Musik sofort von generischer Fahrstuhlmusik unterscheiden, und Stock-Musik wirkt auf sie billig, uncool und unauthentisch. Wenn Ihre Marke für Qualität steht, muss auch Ihre Playlist Qualitätsmusik bieten.

Drei Erkenntnisse für europäische Betriebe

  • Werden Sie rechtskonform. Ob über Ihre nationale Verwertungsgesellschaft oder mit direkt lizenzierter Musik: Rechtskonformität schützt Sie vor Ansprüchen wegen Urheberrechtsverletzung.
  • Zeigen Sie es. Der sichtbare Nachweis Ihrer Lizenz ist ein Vertrauenssignal mit geringem Aufwand, das bei rund 30 % der Kunden ankommt und so gut wie niemanden abschreckt.
  • Schulen Sie Ihr Team. „Wir unterstützen die Künstler, die wir spielen“ macht aus einer rechtlichen Pflicht eine Markengeschichte.

Beides in einem Abonnement

Die Studie zeigt ein echtes Spannungsfeld: lizenzierte, echte Musik spielen, die jüngere Kunden respektieren, und zugleich nachweisen, dass Sie rechtskonform sind. Melodial leistet beides für nur 6,99 €/Monat. Melodial ist alleiniger Rechteinhaber an seinem gesamten Katalog, Ihr Abonnement ist also die Lizenz, mit einer professionell kuratierten Bibliothek und einer Musiklizenzbescheinigung, die Sie als Ihr eigenes Vertrauenssignal ins Schaufenster hängen können.

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